Hunde sehen keine Farben..

Erstellt von Mathias Fiege am 23. Mai 2003 um 17:05 Uhr

Hallo,

immer wieder hört man, dass der Hund an sich keine Farben sehen kann. Dies stimmt nicht, wie ich gelsen und auch sehr oft schon selbst beobachtet habe.

Folgendes war immer wieder passiert:

Meine Hündin (Kora) und andere Hunde waren zusammen spazieren. Ich hatte oft ein oder zwei Bälle mit, hin und wieder zwei identische Bälle, wobei die Farbe des einen ROT, der des anderen BLAU war. Kora's Lieblingsball war der ROTE. Warf ich nun den BLAUEN Ball und behielt den ROTEN in der Hand, bleib Kora so lange sitzen, bis ich den anderen wegwarf. umgekehrt war es so, dass sie sofort losrannte.

Daher schliss ich daraus, dass Kora eben nicht Farbenblind sein kann. Dies hat sich dann bei einer Recherche im Internet bestätigt. Eine Quelle habe ich beigefügt.

Gruß Mathias

Quelle: http://www.barfers.de/anatomie/sehen.htm


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Kommentare zu diesem Ammenmärchen (Kommentar schreiben)

  1. Mathias Fiege hat am 23. Mai 2003 um 17:07 Uhr geschrieben:
    Nachtrag.. zu Rechtschreibfehlern
    Sorry, ich habe zu schnell geschrieben und hin und wieder einen Vokal oder Konsonanten vergessen. Bitte nicht böse sein.

    ~Mathias

  2. Marconia hat am 27. Mai 2003 um 22:33 Uhr geschrieben:
    ROT und BLAU
    Diese Farben taugen nicht, um Farbensehen zu kontrollieren. Bei Schwarzweiß-Sehenden erscheinen sie in der Regel als zwei verschiedene Grautöne.

  3. Albert Manser hat am 11. Juni 2003 um 17:44 Uhr geschrieben:
    Hunde sehen Graustufen
    Ein Hund kann einen roten und blauen Ball bestimmt unterscheiden. Sicher könnte er es anhand des unterschiedlichen Geruchs. Er kann es aber auch anhand der unterschiedlichen Graustufen, da er feine Graunuancen wahrnimmt. Wenn Sie eine Schwarzweissfoto von den beiden Bällen machen, werden Sie einen Helligkeitsunterschied vom roten zum blauen Ball feststellen - der Hund ebenfalls. Und dann ist da noch sein feines Näschen....

  4. Ba´alzamon hat am 12. Juli 2003 um 22:38 Uhr geschrieben:
    Autopsie
    ich weiß nicht, ob hund s/w oder bunt sehen, man muss aber nur das auge eines (toten) hundes aufschneiden und schaune, ob in der retina (netzhaut) stäbchen und zäpfchen vorhanden sind.
    zäpfchen sind die einzigen sinneszellen, mit denen mensch und auch tier bunt sehen kann.

  5. Blondie hat am 06. Februar 2004 um 02:02 Uhr geschrieben:
    zum Thema Marconia
    Ich weiß jetzt warum thonido mir gesagt hat warum ich dein geschriebene unbedingt lesen sollte!
    Du meinst immer DU müsstest für alles eine Antwort habe. Ich habe jetzt eine einfache Frage an dich: Hast du eigentlich ein eigenes Haustier oder hast du die Antworten die du bei verschiedenen Ammenmärschen gibst im Duden (Playboy; öder ähnliches ) gelesen?

    Übrigens: Hunde sehen ihre Umwelt verschwommen ob nun in grau oder in Farbe (ein Beispiel: besauft euch bis zur Besinnungslosigkeit und ihr könnt nur noch verschwommen sehen. Welchem Ball lauft ihr dann hinterher?)


  6. Rainer hat am 15. März 2004 um 23:38 Uhr geschrieben:
    Roter/Blauer Ball
    Hallo miteinander, ich habe auch selber kein Haustier, aber eins weiss ich ganz gewiss: An den beiden besagten Baellen kann man absolut nicht festmachen, dass Hunde Farben sehen koennen. Es kann genausogut die Farbe wie der unterschiedliche Geruch sein. Ich persoenlich halte das zweite fuer wahrscheinlicher. Die Experimente, die zeigen sollen, inwieweit Tiere Farben sehen koennen, sind weitaus komplexer. Wenn Du magst, dann wasch doch mal beide Baelle gruendlich und/oder traenke sie mit etwas riechender Substanz (sollte natuerlich irgendwas sein, was Hunde neutral werten und nicht zu intensiv, denn Hunde haben ja sehr feine Nasen...) und probiers nochmal aus. Oder noch besser: probiers einmal mit einer Substanz aus, die hunde moegen (aber mit beiden Baellen), dann mit einer Substanz, die Hunde ablehnen, und nimm wieder beide Baelle.
    Und dann berichte uns, was dabei rauskam, wuerd mich echt interessieren ...

  7. manuela hat am 04. September 2004 um 18:13 Uhr geschrieben:
    Hunde sehen farbig!!
    Einen Kommentar über das Thema Autopsie verkneife ich mir jetzt mal.Jeder kynologisch gebildete Mensch, weiß natürlich das die Netzhaut an der Rückseite des Hundeauges 2 Arten von Zellen enthält.Stäbchen & Zäpfchen.Stäbchen ermöglichen die Sicht bei relativ wenig Licht, während die Zäpfchen, die durch helles Licht angeregt werden , für wirksames Farbsehen sorgen.Das Verhältnis von Stäbchen zu Zäpfchen ist bei Hunden viel größer als beim Mensch, sie sehen also noch unter Bedingungen die uns völlig dunkel erscheinen.Anderseits sehen sie Farben nicht so gut wie wir, aber sie sehen sie.

  8. Christina hat am 21. Juni 2005 um 10:16 Uhr geschrieben:
    roter ball -seheh, riechen
    das mit deiner kora muss nicht von den farben aus kommen. ich glaub eher, dass dein hund, den roten ball nicht gesehen sondern gerochen hat..... vielleicht...?!

  9. Vicky hat am 01. Dezember 2005 um 01:41 Uhr geschrieben:
    Das Hundauge und seine Zapfen...
    Laut Wickipedia können Hunde alle Farbtöne, bis auf Rot sehen. Ihnen fehlt nämlich der Rote Zapfen. Sie haben nur den Grünen und den Blauen Zapfen. Der Mensch hat alle drei.
    Hunde sollen alles was wir in Rot sehen angeblich gelblich sehen. ^^
    Und es scheint zu stimmen. Meine Hund kann rotes Laserlicht nicht sehen, selbst wenn ich vor seiner Nase damit herum wirble (auf einem gelben Laminatboden).

  10. Inka Cibula hat am 03. Juli 2010 um 18:54 Uhr geschrieben:
    Hunde sollen die Farbe ROT wirklich nicht als ROT erkennen - sondern eher als eine Graustufe. Dagegen sehen sie sehr gut BLAU und GELB.
    Nicht nur der Geruch von den div. gefärbten Bällen ist für so einen Versuch wichtig; sondern auch die Kommunikation von Seiten des Hundes.
    Wenn ein Ball weggeworfen wird und kein Signal zum Bringen erfolgt und dazu auch noch eine verbleibende Ressource in der Hand verbleibt ....!? Ein schwieriger Vergleich. Neutraler wäre beide intensiv mit Blut beschmieren, Hund ablegen, Bälle in Distanz auslegen und den Hund zum Apportieren schicken. Aber .. ist es wichtig immer alles so genau zu wissen?!!! Wichtiger ist es doch, sich konkreter mit der hündischen Kommunikation zu beschäftigen, mit den Bedürfnissen jedes einzelnen Hundes und seine Talente zu erkennen und zu fördern - und zwar in Teamarbeit.

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