Zähne wachsen bei Flaschenkindern schneller als bei Stillkindern?!

Erstellt von Verena am 09. März 2003 um 12:48 Uhr

Der reinste Humbug! Bevor sich dieses Märchen verbreitet lege ich hier Protest ein*g*

Prophylaxe von Anfang an ist die beste Voraussetzung für gesunde Zähne. Sie beginnt schon mit der Nahrung des Säuglings und wird mit dem Reinigen der ersten Zähne fortgesetzt.


Stillzeit


© MEV
Muttermilch ist für Ihr Kind in den ersten Lebensmonaten die bestmögliche Ernährung. Gestillte Kinder erleiden weniger häufig Infektionen und sind auch weniger allergiegefährdet. Aus zahnärztlicher Sicht erfüllt das Stillen neben der Ernährung eine andere wichtige Funktion: Um an die Muttermilch zu gelangen, muss sich der Säugling anstrengen und die gesamte Mundregion und den Kiefer kräftig bewegen. Das stärkt die Kaumuskulatur und regt die richtige Entwicklung der Kieferknochen und Muskeln an.

Anders ist der Mechanismus der Nahrungsaufnahme bei der Flaschenernährung: Hier sind weniger Kieferbewegungen erforderlich, es wird "nur" gesaugt. Damit auch hierbei das richtige Kieferwachstum angeregt wird, sollten Sie auf Flaschensauger achten, die dem Säugling das Saugen nicht zu einfach machen. Der Handel hält speziell auf die ersten Monate abgestimmte Sauger bereit.


Milchzähne

51,61,71,81 (Mittlere Frontzähne) 6. – 8. Monat
52,62,72,82 (Seitlichen Frontzähne) 8. – 12. Monat
53,63,73,83 (Eckzähne) 16. – 20. Monat
54,64,74,84 (vorderer Milchmolar) 12. – 16. Monat
55,65,75,85 (hinterer Milchmolar) 20. – 30. Monat

lg,

Verena

Quelle: http://www.kzbv.de/m41.htm


Bookmark

Seite bei Mister Wong bookmarken Seite bei Linkarena bookmarken Seite bei Delicious bookmarken Seite bei Yahoo bookmarken Seite bei Google bookmarken

Bewerten

12345
1.00 (1 Stimme)

Weitere Ammenmärchen aus "Sexualität & Schwangerschaft"

Kommentare zu diesem Ammenmärchen (Kommentar schreiben)

  1. Luzie hat am 09. Juni 2003 um 19:29 Uhr geschrieben:
    Napoleon
    ist schon mit einem Zahn auf die welt gekommen... sagt man...

  2. Lexi hat am 16. Juni 2003 um 08:14 Uhr geschrieben:
    Es geht auch früher
    Ich kam ein paar Tage zu früh auf die Welt. Wäre ich pünktlich geboren worden hätte ich den Arzt mit zwei kleinen Zähnen beissen können.

  3. nanne hat am 23. September 2003 um 21:00 Uhr geschrieben:
    Egal?
    Was soll denn da jetzt so wichtig daran sein? Hauptsache irgentwann sind alle Zähne da und gesund!

  4. ich hat am 20. Januar 2004 um 19:19 Uhr geschrieben:
    übel ist
    wenn die zähne wegen dauernem flaschengebrauch schwarz werden und mit 4 jahren rausfallen, wie bei unseren assi-nachbarn, das arme mädel :(

  5. Memehunter hat am 31. Juli 2005 um 15:34 Uhr geschrieben:
    Schwarze Zähne nicht wegen der Flasche, sondern wegen Zucker
    Wenn bei "Flaschenkindern" schon die Milchzähne Karies bekommen oder sogar schwarz werden und abfaulen, hat das nicht mit der Flasche oder dem Nuckel selbst zu tun (das wäre nun wirklich magisches Denken), sondern damit, dass viele Eltern ihrem Nachwuchs auch nach der Zeit des Abstillens, d.h. der Entwöhnung von Milchernährung, die Saugflasche mit allerlei süßen, künstlich mit Zucker angereicherten Fruchtsäften in den Mund stecken, damit das Kleinkind den Rand hält und still ist während es stundenlang daran nuckelt.

    Solcherart verwöhnte Kinder weigern sich dann oft genug, "ecklig" feste Nahrung zu essen. Und wenn die Zahne verfaulen, können sie ja auch gar nicht mehr richtig kauen.

    Kinder lieben süße Sachen, weil evolutionsgeschichtlich Süßes leicht zugängliche, energiereiche Glukose bedeutete. Aber die heutigen Hersteller solcher "Kinderdrogen", übersüßer Säfte, nutzen das aus. Fett wird das Kind dann auch noch dabei.

    Entweder weil der Saft echten Zucker enthält, was dann in Fett umgebaut wird; oder noch schlimmer, der Saft enthält künstliche Süßstoffe, die dem Organismus täuschen: Der Körper denkt 'Aha, hier kommt Glukose oder Fructose', schüttet Insulin aus, aber dann kommt da gar nichts Werwertbares, und der Körper signalisiert Unterzuckerung und Hungergefühl, was wiederum zu erhöhter Nahrungsaufnahme führt.

Dein Kommentar

Bitte nur Ziffern eingeben!