Täglicher Genuß von Alkohol ist ungesund

Erstellt von Arie am 17. August 2001 um 12:36 Uhr

Aus verschiedenen Studien geht hervor, daß sogar der tägliche Genuß von Alkohol nicht unbedingt ungesund sein muß. In geringen Mengen kann die tägliche Alkoholaufnahme das Kurzzeitgedächtnis bis zu 17 Prozent verbessern, Eindrücke werden leichter "gespeichert", man denkt logischer. Der Grund dafür ist, daß Alkohol den Stoffwechsel anregt und die Durchblutung fördert. Weitere Studien belegen, daß durch regelmäßigen Alkoholgenuß das Risiko der Osteoporose und koronare Herzbeschwerden vermindert werden.Daß Alkohol wärmt, ist allerdings falsch. Man fühlt zwar eine gewisse Wärme, tatsächlich erweitert der Alkohol aber die Blutgefäße an der Körperoberfläche, das Blut strömt an die Außenseite und wird kühler. Die Körpertemperatur sinkt also.


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Kommentare zu diesem Ammenmärchen (Kommentar schreiben)

  1. lui hat am 22. März 2003 um 23:01 Uhr geschrieben:
    Eigenartig
    Kein Kommentar, keine Zustimmung, kein Einspruch. Wohl schlechtes Gewissen ?????

  2. Dieter hat am 14. Mai 2003 um 23:51 Uhr geschrieben:
    Gefährlich !!!!!
    Ich kenne die "Propaganda" für Alkohol. Ich halte sie für sehr gefährlich, weil die Grenze zum Mißbrauch pers. sehr variabel ist und -unbemerkt- überschritten werden kann. Besser doch: gar nichts ! In vielen Lebensmitteln sind geringe Spuren Alkohol (dort, wo etwas gärt, z.B. Kefir) enthalten, das sollte für die "Fitness" reichen !

  3. mondspeer hat am 25. Juli 2003 um 08:53 Uhr geschrieben:
    ... manchmal schon
    Alkoholiker aller Länder, vereinigt Euch, ...


    Also diese Frage ist selbst bei gut informierten Medizinern, Biologen und Psychologen sehr umstritten.


    Die Studien sind zum Teil methodisch sehr dürftig, das Thema eignet sich aber immer wieder für ein Sommerloch.


    Die meisten Hinweise, dass Alkohol in Maßen gesund sein könnte (durchblutungsfördernde Wirkung etc.) treffen mehr auf ältere Menschen (50+) als auf jüngere zu.


    Und was hilft mir ein niedrigeres Herzinfarktrisiko, wenn dadurch das Risiko für Schleimhautschäden wächst. Alkohol ist ein Fettlöser und spätesten swenn Du einen permanenterhöhten Alkoholspiegel hast, wird es richtig ungesund, weil der Alkohol die fetthaltige Zellmembran schneller stört, als der Körper sie reparieren kann. Sehr ungesund!


    Das gefährlichste am Alkohol ist aber die Suchtgefahr und die steigt bei regelmäßigem Gebrauch. Ich weiß es, denn ich behandle die, die dann in die Falle getappt sind.


    Also seid vorsichtig.


    Silasanya,
    Mondspeer

  4. gundi hat am 04. September 2003 um 20:18 Uhr geschrieben:
    Auf die Menge kommt es an
    Auf die Menge kommt es an, wie bei allem, ein Medikament kann auch nur in der richtigen Dosis richtig wirken! (Blöder Vergleich, ich weiss), und in Milchprodukten entsteht Milchsäure, kein Alkohol, der wird von Hefen produziert im Kefir wüten Milchsäure - Bakterien.

  5. Laus hat am 12. September 2003 um 19:18 Uhr geschrieben:
    Auch nicht mehr
    Erlangen - Regelmäßiger Alkoholgenuss schädigt auch in geringen Mengen das Gehirn. Schuld ist die Aminosäure Homocystein, die im Hirn als falscher Botenstoff wirkt und dadurch die Nervenzellen schädigt, wie eine Studie der psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen ergab. Je regelmäßiger Alkohol getrunken werde und je größer die Menge sei, desto höher steige auch der Homocysteinspiegel. Die Art des alkoholischen Getränks habe dagegen ebenso wenig Einfluss auf die Konzentration der schädlichen Aminosäure wie ein einzelner Rausch.

    Tägliches "Glaserl" Wein nicht gesund

    "Die Ergebnisse meiner Arbeitsgruppe widerlegen die Mär vom täglichen Glas Rotwein, das der Gesundheit zuträglich ist", betonte Studienleiter Stefan Bleich. Regelmäßig getrunken seien vielmehr auch geringe Mengen Alkohol schädlich. Als Folge drohten Gedächtnisstörungen und ein Abbau der Hirnleistung. Die Schädigung der Hirnzellen setze ein, wenn der Alkoholspiegel sinke. Gerade bei alkoholkranken Menschen bewirke dies einen immer wiederkehrenden Angriff auf die Nervenzellen im Gehirn. Der Extremfall trete beim Alkoholentzug ein und könne in den ersten Tagen zu epileptischen Anfällen führen.

    Behandlung alkoholbedingter Hirnschäden?

    Die Experten erhoffen sich von ihren neuen Erkenntnissen wirksame Ansätze zur Behandlung alkoholbedingter Hirnschäden. In einem ersten Schritt wollen sie die erhöhte Einnahme von Folsäure als Therapie zum Schutz des Gehirns untersuchen. Hoffnung macht den Wissenschaftern auch, dass sich nach Einstellung des Alkoholkonsums die erhöhten Homocysteinwerte normalisieren und sich in ungefähr der Hälfte der Fälle der Hirnschwund langfristig wieder zurückbildet.

    Auch Vitaminmangel und erhöhter Kaffeekonsum schädigen Nervenzellen

    Die Aminosäure Homocystein entsteht den Angaben zufolge als Zwischenprodukt beim Abbau von Methionin, einem lebenswichtigen Eiweißbaustein. Sei der Folgeabbau gestört, steige der Homocysteinspiegel wieder an. Als mögliche Ursachen für solche Störungen nennen die Mediziner neben dem Alkoholkonsum auch Vitaminmangel, bestimmte Medikamente und erhöhten Kaffeekonsum. Bekannte Folgen eines Folsäuremangels und daraus resultierend eines erhöhten Homocysteinspiegels seien ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen, Thrombosen, Schlaganfälle und bei Neugeborenen die Gefahr eines so genannten offenen Rückens.

    Qelle apa,ap


    Grüße von der Laus

  6. Mr. Hick-Up hat am 06. Januar 2004 um 03:46 Uhr geschrieben:
    Wussischs doch
    Na dann isss ja alles glaaar.
    Kann isch ja weidersaufen - Hicks - Wieviel muss ich denn noch.....

  7. Gundi hat am 08. März 2005 um 02:22 Uhr geschrieben:
    Huhu Laus ...
    Nach neuesten Studien fördert (ohne Scheiß) mäßiger Alkoholgenuß die Durchblutung im Hirn!
    Bei unserem Oberstübchen kommt es auch weniger auf die Anzahl der grauen Zellen an, als vielmehr auf die Anzahl und Qualität der Verknüpfungen (immerhin bis zu 10.000 pro Hirnzelle).

    Greetz KatastrophenGundi

  8. AnBau hat am 06. April 2005 um 15:56 Uhr geschrieben:
    tatsächlich
    Tatsächlich ist es so, dass gar kein Alkohol, aber auch "zu viel" Alkohol lebensverkürzend wirkt. Vor allem die coronarprotektiven bzw insgesamt gefäßprotektiven Wirkungen des Alkohols wurden mehrfach auch in aktuellen Langzeitstudien u.a. in den USA ( wo ein ganzes Dorf seit etlichen Jahren unter Beobachtung steht und hinsichtlich Kardio-Vaskulärer Risiken, Diabetes, Ernährung allgemein etc, überwacht wird) bestätigt. Die gretchenfrage lautet nur wie immer: wieviel für wen? Ähnlich wie bei normalen Medikamenten müßte eine tägliche Dosis, angepaßt an Geschlecht, Alter und Gewicht errechnet werden. P.S.: Definitiv toxisch sind für Frauen 20mg/Tag und für Männer 40mg/Tag. Diese Menge über einen längeren Zeitraum führt zu Alkoholbedingten Erkrankungen wie z.B. Zirrhose u.ä. (0,5l Bier mit 5% Alkohol = 25mg )

  9. Steffi hat am 12. September 2005 um 22:04 Uhr geschrieben:
    Alkohol - Alkoholismus
    Hi,

    nun - ich denke, die Dosis macht das Gift.

    Einerseits heißt es, dass regelmäßiger Alkoholkonsum gleichbedeutend ist mit Alkoholismus. Das würde aber auch bedeuten, dass die tägliche Flasche Feierabendbier = Alkoholismus bedeutet = "jeder" (naja fast) Bayer wäre Alkoholiker....

    Andererseits ist nachgewiesen worden, dass ein oder zwei Gläschen (1/4l schätze ich maximal) Rotwein Gesundheitsfördernd oder -unterstützend sind.

    Und es kommt wohl auf die Art den Alkohols an.
    Bier zB ist auch ein Nahrungsmittel. Und das hat nix mit Sprüchen der Alkoholindustrie zu tun.

  10. Suchtberater Dr. Prof. Med. Klaus hat am 20. Dezember 2009 um 14:18 Uhr geschrieben:
    Ich halte dies für unwahr, da ich täglich eine Flasche Vodka Gorbatschow, eine Flasche Bacardi, eine Flasche Wein, eine Flasche Sekt, eine Tasse Kaffe, eine Flasche Malzbier, eine Flasche Sprudelwasser und eine Tasse Tee trinnke und niemals ein gutes Kurzzeitgedächtnis habäää!

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