Kautabak wird gekaut.

Erstellt von ThomasA am 31. Oktober 2004 um 23:26 Uhr

Jeder, der schon mal mit Kautabak in Berührung gekommen ist, wird bemerkt haben, dass man das Zeug gar nicht kauen k a n n. Man steckt sich den Tabak vielmehr einfach unter die Lippe oder in die Backentasche und lässt ihn dort einige Minuten. Durch den Speichel werden die Inhaltsstoffe gelöst und in den Blutkreislauf übergeführt. So entsteht eine drogische Wirkung, die dem Rauchen des Tabaks ähnlich ist. Manche Sorten, wie z.B. der schwedische "snus", sind in Deutschland sogar wegen ihrer Stärke verboten. Die Blätter selbst werden nicht untergeschluckt, sondern nach Gebrauch ausgespuckt. der Saft darf ruhig runtergeschluckt werden; die früher übliche Angewohnheit von Kautabakkonsumenten, den Saft ständig auszuspucken, ist überflüssig.


In Deutschland wird diese Form des Tabakkonsums immer mehr vergessen. In den USA erlebt der Kautabak gerade eine Renaissance durch die immer restriktiver werdenden Anti-Raucher-Gesetze - können doch so Tabakabhängige ihrer Sucht fröhnen ohne ihre Mitmenschen mit Rauch zu belästigen

Quelle: Seite über Kautabak: www.smokeless.de


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Kommentare zu diesem Ammenmärchen (Kommentar schreiben)

  1. Zuckerhexe hat am 08. Mai 2005 um 17:13 Uhr geschrieben:
    Feine Sache
    Als Nichtraucherin kann ich da nur sagen: Kautabak ist auf jeden Fall gesünder für Nichtraucher ;-) nur mit dem Geschmack beim küssen eines Rauchers wirds nicht besser ;-P

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