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	<title>Ammenmärchen Blog &#187; Geschichte</title>
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	<description>Ammenmärchen und Irrtümer</description>
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		<title>American Way of Life: Mythos oder Wahrheit?</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Oct 2013 09:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katharina]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<description><![CDATA[Hinter dem Ausdruck „The American Way of Life“ steht die Idee, dass jeder Mensch, autark von seiner Herkunft, den eigenen Lebensstandard verbessern kann. Dies soll mithilfe von Entschlossenheit, dementsprechend harter Arbeit sowie einer gewissen Begabung möglich sein. Dahinter verbirgt sich ebenfalls der sogenannte „American Dream“, der Traum, es vom Tellerwäscher zum Millionär zu schaffen. Zusätzlich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter dem Ausdruck „The American Way of Life“ steht die Idee, dass jeder Mensch, autark von seiner Herkunft, den eigenen Lebensstandard verbessern kann. Dies soll mithilfe von Entschlossenheit, dementsprechend harter Arbeit sowie einer gewissen Begabung möglich sein. Dahinter verbirgt sich ebenfalls der sogenannte „American Dream“, der Traum, es vom Tellerwäscher zum Millionär zu schaffen.<span id="more-643"></span></p>
<p>Zusätzlich beschreibt die Idee des American Way of Life die größtmögliche Freiheit, die ein Mensch besitzen kann sowie das Trachten nach Reichtum und nicht zuletzt ebenfalls das Recht auf Chancengleichheit, damit das eigene Glück erreicht werden kann.</p>
<h3>Die Wurzeln des American Way of Life</h3>
<p>Die Einstellung des American Way of Life geht weit in die Vergangenheit Amerikas, bis hin zu seinen ersten Einwanderern zurück, die sich zunächst ihre eigene Wirtschaft unter ungünstigen Voraussetzungen aufbauen mussten. Der American Way of Life ist somit ein Begriff mit weitreichenden Wurzeln und gleichzeitig ein Synonym für eine bestimmte Lebenseinstellung.</p>
<h3>Traurige Wahrheit</h3>
<p>Allerdings sieht die amerikanische Realität in der Regel anders aus. Zwar gelingt es einigen Wenigen tatsächlich einen hohen, gut bezahlten Posten zu besetzen, doch dies gilt nicht für die Mehrzahl der Einwohner. Viele Amerikaner müssen gleich mehrere Arbeiten annehmen und dennoch ist ihr Gehalt so gering, dass sie am Existenzminimum leben. Hinzu kommt, dass es in Amerika kaum eine soziale Absicherung gibt. So ist die Lücke, die sich vor Ort zwischen Arm und Reich aufmacht, sehr groß. Auf sozial Schwache wird wenig eingegangen und oftmals spielt die Herkunft eben doch eine gewichtige Rolle.</p>
<p>(Bild: Gary &#8211; Fotolia)</p>
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		<title>Mythen übers Mittelalter: Finster und brutal?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Aug 2013 06:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katharina]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte Ammenmärchen]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus heutiger Sicht erscheint das Mittelalter nicht nur aufgrund der mangelnden Elektrizität als düsteres Zeitalter. Hunger, Armut und Folter schienen der Fantasie nach an der Tagesordnung gewesen zu sein. Viele dieser Mythen werden heute allerdings bereits viel differenzierter betrachtet. Die Erde ist eine Scheibe Die Bildung im Mittelalter war sicherlich mit dem heutigen Schulsystem nicht [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aus heutiger Sicht erscheint das Mittelalter nicht nur aufgrund der mangelnden Elektrizität als düsteres Zeitalter. Hunger, Armut und Folter schienen der Fantasie nach an der Tagesordnung gewesen zu sein. Viele dieser Mythen werden heute allerdings bereits viel differenzierter betrachtet.<span id="more-603"></span></p>
<h3>Die Erde ist eine Scheibe</h3>
<p>Die Bildung im Mittelalter war sicherlich mit dem heutigen Schulsystem nicht zu vergleichen. Trotzdem glaubten die Menschen damals nicht, dass die Erde eine Scheibe sei. Schriftliche Belege aus dem 11. Jahrhundert mit Darstellungen der Erde als Kugel beweisen, das diese Annahme also keineswegs durch die <a title="Ammenmärchen über das Christentum" href="http://www.ammenmaerchen.com/info/285/ammenmaerchen-ueber-das-christentum/">christliche Kirche</a> unterbunden oder von der Bevölkerung verleugnet wurde. Der Großteil der Menschen war aber in der Regel durch die Arbeit in der Landwirtschaft so eingespannt, um die wenige Freizeit noch mit astronomischer Forschung zu verbringen. Jedoch wird durch zahlreiche Gemälde deutlich, dass die Erde immer als Kugel dargestellt wird.</p>
<h3>Leben ohne Rechtssystem</h3>
<p>Folter und Todesurteile waren durchaus als angemessene Bestrafungen im Mittelalter akzeptiert. Als grausam wurden diese damals ebenso wenig von den Menschen empfunden, wie ein Gefängnisaufenthalt für Verbrecher in heutiger Zeit. Doch auch im Mittelalter existierten schon rechtliche Befugnisse. Beleidigungen und Erbschaftsstreitereien wurden vom Grundherrn entschieden während über Hexerei und Mord die Hohe Gerichtsbarkeit unter Führung des Adels ein Urteil sprach.</p>
<p>Natürlich ist nicht zu leugnen, dass einige Bauern sicher ungerecht behandelt wurden und nicht-adlige Frauen häufig Opfer von Vergewaltigungen wurden. Da das Rechtssystem nämlich hauptsächlich aus Zeugenaussagen bestand, steckten eine moderne Beweisführung und die Unbefangenheit der Gerichte, die wir heute voraussetzen, damals noch in den Kinderschuhen.</p>
<h3>Die Lebenserwartung</h3>
<p>Nicht alle Menschen sind bereits in jungen Jahren gestorben, wie es die Lebenserwartung von circa 25 bis 30 Jahren im Mittelalter vermuten lässt. Maßgeblich für diese Vermutung sind jedoch die Zahlen der durchschnittlichen Lebenserwartung. Dafür wurde jedoch die Lebensspanne der gesamten Bevölkerung addiert. Da die Säuglingssterblichkeit allerdings sehr viel höher war als die Zahl der Hochbetagten, ist die Angabe des Durchschnittsalters entsprechend niedrig und verzerrt dargestellt.</p>
<p>Tatsache ist, dass zehn Prozent eines Jahrgangs über 60 Jahre alt wurden und es bereits im Mittelalter Hundertjährige gab. Meist starben Säuglinge und das aufgrund mangelnder <a title="Hygiene in Küche und Bad: Die verbreitetsten Irrtümer beim Saubermachen" href="http://www.ammenmaerchen.com/info/490/hygiene-in-kueche-und-bad-die-verbreitetsten-irrtuemer-beim-saubermachen/">Hygiene</a> oder unbekannten und nicht behandelbaren Krankheiten. Wer allerdings das Kindesalter überwunden hatte, hatte auch gute Chancen – wenn man nicht durch Folgen einer Geburt, Seuchen, Katastrophen oder Kriege zu Tode kam – durchschnittlich um 40 Jahre alt zu werden.</p>
<p>(Bild: gemeinfrei/Wikipedia)</p>
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		<title>Amerikanische Mythen: Mondlandung, 9/11 und Elvis</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 08:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Katharina]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Populäre Irrtümer]]></category>
		<category><![CDATA[9/11]]></category>
		<category><![CDATA[Elvis]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vereinigten Staaten sind für viele große Errungenschaften und Katastrophen verantwortlich. In den letzten 60 Jahren war es meist die nordamerikanische Wirtschaftsmacht, die den weltweiten Fortschritt bestimmte. Genau deshalb werden die vielen Erfolge und Tragödien auch von Verschwörungstheoretikern kritisch beäugt. Druchbruch der Raumfahrt auf dem Prüfstand Eine der größten Täuschungen soll es bei der Mondlandung [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vereinigten Staaten sind für viele große Errungenschaften und Katastrophen verantwortlich. In den letzten 60 Jahren war es meist die nordamerikanische Wirtschaftsmacht, die den weltweiten Fortschritt bestimmte. Genau deshalb werden die vielen Erfolge und Tragödien auch von Verschwörungstheoretikern kritisch beäugt.<span id="more-279"></span></p>
<h3>Druchbruch der Raumfahrt auf dem Prüfstand</h3>
<p>Eine der größten Täuschungen soll es bei der Mondlandung gegeben haben, die laut Verschwörungstheoretikern nie stattfand. Im Wettlauf mit der Sowjetunion war es für die Amerikaner die höchste Priorität, zuerst auf dem Mond zu landen. Neil Armstrong war es dann vorbehalten, als erster Mensch einen Fuß auf den Erdtrabanten zu setzen. Doch Theorien besagen, dass die Mondlandung nie stattfand und stattdessen in der Area 51 nachgestellt wurde. Vor allem die amerikanische Flagge, die auf dem Mond weht und die sternlosen Bilder sind Argumente, die gern vorgebracht werden.</p>
<h3>Verschwörungstheorien zur Mondlandung können widerlegt werden</h3>
<p>Dass die Fahne auf dem Mond geweht hat, hat einen ganz profanen Grund. Sie wurde mit einer Querstrebe versehen und bereits vorher gerafft. Dadurch entsteht der Eindruck, dass der Stoff im Wind weht. Auch der Einschlag in den Boden tut sein Übriges dazu. Durch ihn, und der nicht vorhandenen Atmosphäre, sinkt die Fahne langsam ab. Das Foto wurde einfach im richtigen Moment aufgenommen.</p>
<p>Auch für die Mondbilder, die ohne Sterne aufgenommen wurden, gibt es eine simple Erklärung. Der Dynamikumfang einer Kamera lässt es einfach nicht zu, dass sowohl helle als auch dunkle Bildpartien aufgenommen werden. Wenn also Neil Armstrong auf dem Mond aufgenommen wurde und er hell zu sehen ist, war es die technische Reglementierung, die verhinderte, dass auch die Sterne klar und deutlich zu sehen sind.</p>
<h3>9/11 ist ein gefundenes Fressen für Verschwörungstheoretiker</h3>
<p>Die schrecklichen Anschläge vom 11. September 2001 stellen eine Zäsur in der neueren Geschichte dar. Die Terrororganisation Al Qaida kaperte mehrere Flugzeuge und steuerte sie in zentrale Punkte Amerikas, unter anderem auch in die Zwillingstürme des World Trade Centers. Besonders die Flugnummer „Q33NY“ gibt Verschwörungen Nahrung. In der Schriftart „Wingdings“ ergibt die Eingabe der Nummer ein Flugzeug, das auf zwei Blätter (Türme) gerichtet ist und von einem Totenkopf und Davidstern umrandet wird. Ein Hinweis auf den Anschlag, der so vielleicht hätte verhindert werden können? Leider nicht. Denn obwohl es schon nach einem großen Zufall klingt, ist es doch nur eins: Nicht wahr. Die besagte Flugnummer gab es nicht und deshalb kann auch die Zusammensetzung in der Schriftart Wingdings nicht richtig sein.</p>
<h3>Elvis lebt! &#8211; Wohl eher nicht</h3>
<p>Der Tod des King of Rock´n Roll, Elvis Presley, war ein Schock für die Fans in der gesamten Welt. Mit nur 42 Jahren nahm sich der Amerikaner das Leben, in dem er sich mit Medikamenten vollpumpte. Doch seine Fans wollen das nicht glauben und erfinden immer wieder die skurrilsten Geschichten rund um sein Ableben oder wollen ihn gesehen haben. Eine bekannte These besagt, dass in dem Sarg, der öffentlich aufgebahrt wurde, nicht Elvis lag, sondern eine Wachspuppe. Der King hat nur eine Möglichkeit gesucht, von den Fanmassen zu entfliehen und täuschte deshalb seinen Tod vor. Wie weit dieser Mythos in die amerikanische Popkultur eingegangen ist, zeigt ein Ausschnitt aus der Serie „Akte X“, in der behauptet wird, dass Elvis der einzige Mensch sei, der jemals erfolgreich seinen Tod vorgetäuscht hat.</p>
<p>(Bild: UpstateNYer/ Wikipedia unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" rel="nofollow">CC BY-SA 2.0</a>)</p>
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		<title>Populäre Irrtümer in der Geschichte</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 12:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Julia]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Populäre Irrtümer]]></category>
		<category><![CDATA[Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Irrtümer]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbus]]></category>

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		<description><![CDATA[Um geschichtliche Ereignisse ranken sich zahlreiche Mythen. Gerade historische Persönlichkeiten haben schon zu Lebzeiten versucht sich ins rechte Licht zu rücken. Wissenschaftler müssen sich durch Aktenberge von Quellen arbeiten und dabei den Wahrheitsgehalt überprüfungen. Falsche Interpretationen können zu Missverständnissen führen, die sich über Jahrzehnte hartnäckig halten. Vor allem bei mündlich überlieferten Begebenheiten ist es nicht [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Um geschichtliche Ereignisse ranken sich zahlreiche Mythen. Gerade historische Persönlichkeiten haben schon zu Lebzeiten versucht sich ins rechte Licht zu rücken. Wissenschaftler müssen sich durch Aktenberge von Quellen arbeiten und dabei den Wahrheitsgehalt überprüfungen. Falsche Interpretationen können zu Missverständnissen führen, die sich über Jahrzehnte hartnäckig halten. Vor allem bei mündlich überlieferten Begebenheiten ist es nicht immer einfach herauszufiltern, ob es sich dabei nur um ein Ammenmärchen handelt oder wirklich geschehen ist. Auch heute gibt es noch eine Vielzahl an populären geschichtlichen Irrtümern.<span id="more-206"></span></p>
<h3>Kolumbus entdeckte Amerika</h3>
<p>Selbst in Geschichtsbüchern steht, dass Kolumbus im Jahre 1492, nach einer beschwerlichen Überquerung des Atlantiks, Amerika entdeckte. Diese allgemein bekannte historische Datierung entspricht jedoch nicht ganz der Wirklichkeit. Denn knapp 500 Jahre vor ihm hatten bereits die Wikinger amerikanisches Land betreten. Ferner erkannte erst Amerigo Vespucci Amerika als Kontinent und gab ihm seinen Namen. Genau genommen müssen jedoch die „indianischen“ Ureinwohner als die ersten Entdecker des amerikanischen Kontinent bezeichnet werden.</p>
<h3>Einstein war ein schlechter Schüler</h3>
<p>Ebenso hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Einstein ein schlechter Schüler gewesen sei. Sicherlich für all jene, die sich in der Schule mit weniger zufriedenstellenden Noten abfinden müssen, eine tröstliche Erkenntnis. Doch leider muss auch diese Überlieferung unter der Rubrik der Ammenmärchen verbucht werden. Das Genie hasste zwar den Drill an seinem Gymnasium, glänzte aber dennoch mit außergewöhnlichen Noten in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern. Ursache dieses Missverständnis mag an dem Schweizer Notensystem liegen, bei dem eine sechs als „sehr gut“ gilt, während das in Deutschland genau umgekehrt ist.</p>
<p>Historische Irrtümer sind meist Folge von Fehlinterpretationen oder einem stark eurozenrtrischen Blickwinkel.</p>
<p>(Bild: Kolumbus Ankunft in der neuen Welt, Kupferstich/ Wikipedia gemeinfrei)</p>
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		<title>Ammenmärchen in Europa</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 15:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[franzi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ammenmärchen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Sagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mehreren Jahrhunderten sind Ammenmärchen in Europa bekannt. Sie leben von ihrem Reichtum an fantasievollen Bildern, der faszinierenden Erzählkunst und dem mythischen Gehalt. Der Begriff des Ammenmärchens hat sich vermutlich im 18. Jahrhundert entwickelt. Er wird heute vieldeutig verwendet. Zum einen impliziert er die Überlieferung der Märchen, zum anderen sind damit Irrtümer gemeint, die von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehreren Jahrhunderten sind Ammenmärchen in Europa bekannt. Sie leben von ihrem Reichtum an fantasievollen Bildern, der faszinierenden Erzählkunst und dem mythischen Gehalt. Der Begriff des Ammenmärchens hat sich vermutlich im 18. Jahrhundert entwickelt. Er wird heute vieldeutig verwendet. Zum einen impliziert er die Überlieferung der Märchen, zum anderen sind damit Irrtümer gemeint, die von modernen, wissenschaftlich denkenden Menschen als unwahr charakterisiert werden.<span id="more-78"></span></p>
<h3>Ammenmärchen sind unwahr</h3>
<p>Ammenmärchen sind der Sage ähnlich. Allerdings wird der Sage Wahrheitsgehalt zugesprochen. Ist dagegen von einem Ammenmärchen die Rede, steht in der Regel fest, dass von einem Irrtum ausgegangen werden muss. Mit dem Begriff verbinden sich Unwahrheit, unbewiesene Behauptungen, Irrtümer und Übertreibungen.</p>
<h3>Historie des Begriffes</h3>
<p>Den kleinen Kindern erzählten die Ammen in früheren Zeiten Geschichten. Sie wollten sie damit unterhalten, ins Bett bringen oder aus erzieherischen Gründen. Die Erzählungen entsprachen nicht der Wahrheit. Sie enthielten Fantastisches und Unheimliches und regten damit die Fantasie der Kinder stark an. Oft reagierten diese entsetzt und verängstigt. Um der Psyche des Kindes keinen Schaden zuzufügen, rückte man im Laufe der Zeit von den Schauergeschichten ab. Der Aspekt der erzieherischen Maßnahme stand in der Kritik.</p>
<h3>Ammenmärchen in Europa</h3>
<p>Dennoch hat sich die Erzählkunst der Ammenmärchen über Generationen in Europa etabliert. Dank ihrer lebendigen Erzählkunst halten die Märchen der Gesellschaft einen Spiegel vor. Nicht nur ihr Unterhaltungswert ist dabei von großer Bedeutung, auch erzieherisch beinhalten sie viel Potenzial. Sie dienen als Identifikationsobjekte, Konflikte und Irrtümer werden veranschaulicht und Problemlösungen aufgezeigt.</p>
<p>Ammenmärchen gelten in Europa als bedeutender Fundus der Kultur und sind weit verbreitet. Fast jeder hat von der schwarzen Katze gehört, die Unglück bringen soll, wenn sie von rechts nach links den Weg kreuzt oder vom zerbrochenen Spiegel, der sieben Jahre Pech bringen soll. Dass nur der leer gegessene Teller ein Garant für schönes Wetter ist, gehört ebenso in die Kategorie der bekannten Ammenmärchen.</p>
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		<title>Entstehung von Ammenmärchen</title>
		<link>https://www.ammenmaerchen.com/info/36/entstehung-von-ammenmaerchen/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 13:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[franzi]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte Ammenmärchen]]></category>
		<category><![CDATA[Schauergeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Ammenmärchen ist in seinem Ursprung eine frei erfundene Geschichte, die vor allem von Kindern und von leichtgläubigen Menschen für wahr gehalten wird. Heute versteht man unter Ammenmärchen Gerüchte, populäre Irrtümer und scheinbares Wissen. Wie viele andere mündliche Überlieferungen sind Ammenmärchen Teil der mündlichen Erzähltradition, die in allen Kulturen eine große Rolle spielt. Grusel- und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Ammenmärchen ist in seinem Ursprung eine frei erfundene Geschichte, die vor allem von Kindern und von leichtgläubigen Menschen für wahr gehalten wird. Heute versteht man unter Ammenmärchen Gerüchte, populäre Irrtümer und scheinbares Wissen. Wie viele andere mündliche Überlieferungen sind Ammenmärchen Teil der mündlichen Erzähltradition, die in allen Kulturen eine große Rolle spielt.</strong> <span id="more-36"></span></p>
<h3>Grusel- und Schauergeschichten als Erziehungsmethoden</h3>
<p>Der Begriff entstand im 18. Jahrhundert. Damals hatten viele reiche Haushalte für ihre Kleinkinder eine Amme, die gleichzeitig Nährmutter und Kindermädchen war. Die Ammen erzählten ihren zu betreuenden Kindern Märchen und sensationelle Geschichten mit meist schaurigen, moralischen Inhalten. D</p>
<p>iese Schauergeschichten dienten aber nicht allein der Unterhaltung, sie sollten den Kindern auch Furcht einflößen und sie dadurch zum Gehorsam erziehen. Dass die Ammen diese Geschichten oft abends vor dem Einschlafen erzählten, verstärkte die gruselige und furchteinflößende Wirkung noch. Außerdem waren die Erzählungen geprägt von einem damals weit verbreiteten Aberglauben, der sich in den Kinderstuben ungehindert weiter tradieren konnte.</p>
<p>Die Aufklärer prangerten diese erzieherische Methode an. Sie sahen Ammenmärchen durchweg negativ und kritisierten vor allem das Weitergeben des abergläubischen Weltbildes und die Verbreitung von Furcht und Schrecken. Ihrer Meinung nach sollten Kinder nicht in Angst und Aberglaube erzogen werden. Sie plädierten vielmehr für die Vermittlung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, da dadurch mündige und angstfreie Bürger heranwachsen würden.</p>
<h3>Ammenmärchen heute</h3>
<p>Heute wird der Begriff Ammenmärchen abwertend verwendet für Äußerungen, Meinungen oder Erzählungen, denen man keinen Glauben schenkt: &#8222;Das ist doch nur ein Ammenmärchen&#8220;.<br />
Viele Ammenmärchen halten sich nach wie vor hartnäckig, auch immer noch in der Erziehung. Wer kennt nicht die Begründung für das Leseverbot abends im Bett: &#8222;Im Dunkeln lesen schadet den Augen&#8220;.</p>
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