Wer im Dunkeln liest schadet seinen Augen

Erstellt von Lutz am 19. Juli 2002 um 21:16 Uhr

Es ist völliger Blödsinn zu denken, dass im Dunkeln zu lesen den Augen SChaden zuführt. Das Gegenteil ist der Fall: Durch das lesen bei "schlechter" Sicht wird das Auge sogar trainiert!!


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Kommentare zu diesem Ammenmärchen (Kommentar schreiben)

  1. Tommes hat am 22. Oktober 2002 um 20:43 Uhr geschrieben:
    Gut zu wissen...
    ...so hat sich das "unter-der-bettdecke-lesen" ausgezahlt.

  2. Tad hat am 22. Oktober 2002 um 20:50 Uhr geschrieben:
    Tad
    Der Tad ist nett und ich dachte ich könnte ihn nicht sehen weil er ist fett.

  3. Jack-N-Niemand hat am 22. Oktober 2002 um 21:43 Uhr geschrieben:
    Logisch
    Wieso sollte zuwenig Licht auch schädlich sein?!

    Das ist genauso wie mit den anderen Sinnen: Taubheit durch zu leise Musik?
    Verlust des Geruchssinns durch mangelde Duftintensität?



  4. Horst Wessel hat am 25. Oktober 2002 um 00:17 Uhr geschrieben:
    könnte doch sein
    Vor einiger Zeit wurde veröffentlicht, daß die Augäpfel zur Korrektur der Sehschärfe wachsen können. Dazu stellt der Körper in Umgebungen mit wenig licht fest, ob der Brennpunkt stimmt. Beim lesen ist die Schärfeebene aber wohl immer etwas falsch eingestellt, sodaß beim lesen im Dunkeln das Wachstum gestartet wird, die Augäpfel also zu lang werden.

    Wieweit das stimmt weis ich nicht.

    Horst

  5. pepe hat am 25. Oktober 2002 um 15:30 Uhr geschrieben:
    aber...
    warum haben dann leute im Mittelalter, die nur mit kerzenlicht lesen konnten,schon mit 30 Jahren Erblindungen erlitten





  6. holger hat am 27. Oktober 2002 um 05:49 Uhr geschrieben:
    haben sie wirklich?
    Und falls ja: Warum sollte das am mangelnden Licht gelegen haben -- und nicht etwa an einer schlechteren Ernährung und allgemein schlechteren Lebensbedingungen, die schließlich auch dafür sorgten, daß die Menschen damals eine erheblich geringere Lebenserwartung hatten?

  7. holger hat am 27. Oktober 2002 um 05:54 Uhr geschrieben:
    Nene
    Selbst wenn die Augen tatsächlich nach Erreichen des Erwachsenenalters noch wachsen sollten -- wie sollte es sein, daß unzureichendem Licht und damit hypothetisch nicht korrekter Schärfeeinstellung das Auge stets fälschlich von zu großer Nähe des Gelesenen ausgeht? Abgesehen davon wird man die meiste Zeit des Tages bei ausreichenden Lichtverhältnissen seine Augen benutzen.

  8. Harald hat am 27. Oktober 2002 um 09:47 Uhr geschrieben:
    Ist das wirklich wahr?
    Das ist ja fast unglaublich.
    Mich würde das interessieren, ob das von verschiedenen Augenärzten bestätigt werden kann. Wenn das wahr ist, könnte man jede Menge Strom sparen :-)

  9. Holger hat am 28. Oktober 2002 um 00:40 Uhr geschrieben:
    sicher ist das wahr!
    ... nur wird es allen Menschen gleichermaßen so gehen, daß sie es bevorzugen bei ausreichenden Lichtverhältnissen zu sehen und lesen. Anstrengend ists allemal, wenn man den Wortlaut des Gelesenen eher raten muß als lesen kann. Nicht die Augenärzte, sondern unsere Annehmlichkeit haben uns dazu bewogen, bei Dunkelheit für zusätzliche Lichtquellen zu sorgen. Doch das Auge kann da, nach Lage der Dinge, kaum Schaden nehmen. Da sind zu viel Licht und verkehrte Lichtverhältnisse weit gefährlicher.

  10. butterblume hat am 31. Oktober 2002 um 14:31 Uhr geschrieben:
    Ach so?
    Interessant...das dachte ich wirklich...hab nämlich immer unter der Bettdecke gelesen und hab jetzt schlechte Augen bekommen, nämlich erst mit 17!!

  11. Holger hat am 31. Oktober 2002 um 20:42 Uhr geschrieben:
    auch ohne Lesen
    es soll sogar Menschen geben, die noch nie, weder unter Bettdecken, im Dunkeln noch im Hellen, gelesen haben und trotzdem schlechte Augen bekamen...

  12. Andrea hat am 04. November 2002 um 00:15 Uhr geschrieben:
    Pepe! ZUm Thema Erblindung im Mittelalter
    ///Warum waren dann so viele Leute im Mittelalter, die nur bei Kerzenlicht lesen konnten, schon mit 30 erblindet?///

    Sicher nicht, weil sie bei Kerzenlicht gelesen haben!! Wer konnte denn im Mittelater schon lesen, geschweige denn sich handgeschriebene (!) Bücher leisten??

  13. Peggy hat am 06. November 2002 um 11:16 Uhr geschrieben:
    Augentraining
    Ja,

    und wer auf einer Turmspitze steht, trainiert seinen Gleichgewichtssinn ...



  14. SunBird hat am 08. November 2002 um 12:00 Uhr geschrieben:
    Augentraining
    stimmt tatsaechlich-im dunkeln lesen macht nicht blind. der grund dafuer ist ganz einfach. wir haben in unsrem auge staebchen und zapfen. die einen sind fuer den kontrast (hell/dunkel) die anderen fuer das farbsehen verantwortlich. faellt wenig licht ins auge, wird der kontrast ein wenig dunkler, der ziliarmuskel (das is der, der fuer die pupillenerweiterung zustaendig ist) entspannt sich, und die pupillen weiten sich, damit mehr licht nach hinten auf die staebchen fallen kann. gefaehrlich ist der blick in zu helles licht- ziliarmuskel spannt sich an, puppis werden zwar enger, aber das direkte sonnenlicht zerstoert die staebchen mit der zeit trotzdem, vgl. galileo gallilei- der hat mit nem fernglas versucht die sonnenflecken genauer zu erforschen und wurde prompt blind. abschliessend sei noch zu sagen: verursacht das hoeren von zu leiser musik einen hoerschaden?
    mfg SunBird

  15. Lubri hat am 09. November 2002 um 16:28 Uhr geschrieben:
    @pepe
    Und außerdem lag die durchschnittliche Lebenserwartung im Mittelalter schonmal mindestens 20 Jahre unter der heutigen (genau weiß ichs nicht, aber höchstens bei 50!), aber es war schon ziemlich deutlich --- Und dass bei "älteren" Menschen nunmal eine zunehmende Schwächung der Sinne auftritt ist jawohl unumstritten ;)

  16. Steff hat am 25. November 2002 um 00:16 Uhr geschrieben:
    kleiner Test
    Also testen wir das doch mal:

    1. Fenster zu, Rolladen runter.
    2. Alle Lichter aus, auch die Kerzen
    3. Ist es jetzt dunkel? - Dann Buch aufklappen und...

    lesen...

    Wie - du siehst nichts mehr?

    Na dann, noch Fragen? ;-)

  17. holger hat am 29. November 2002 um 03:26 Uhr geschrieben:
    und was wäre damit bewiesen?
    Etwa, daß man schlagartig seine Augen so sehr geschädigt hat, daß man gar nichts mehr sieht? das ist schnell kuriert! Schalt das Licht an -- und plötzlich siehst Du wieder.

    Womit auch bewiesen ist, daß im Dunkeln lesen keine Schäden an den Augen hervorruft. Jedenfalls keine, die nicht mit einfachsten Mitteln zu beheben sind.

    Oder wolltest Du damit beweisen, daß man im dunklen Mittelalter gar nicht lesen konnte?

  18. ckicken hat am 08. Dezember 2002 um 17:37 Uhr geschrieben:
    sicher
    hatten wir in bio auch durchgenommen ist tatsächlich wissenschaftlich bewiesen

  19. matthias riemann hat am 14. Dezember 2002 um 01:35 Uhr geschrieben:
    aura!lesen?
    kann man durch trainieren der augen die menschliche aura sehen? habe ein buch darüber... mir fehlt die motivation!!!

  20. matthis hat am 14. Dezember 2002 um 01:37 Uhr geschrieben:
    aura!lesen?
    kann man durch trainieren der augen die menschliche aura sehen? habe ein buch darüber... mir fehlt die motivation!!!

  21. Olli hat am 07. Januar 2003 um 22:39 Uhr geschrieben:
    Mozart
    Und was war mit Mozart, ihr Lieben?

  22. holger hat am 16. Januar 2003 um 21:27 Uhr geschrieben:
    mozart???
    ich hoffe ja die ganze Zeit über, daß endlich jemand diese dumme Frage stellt, deren Antwort natürlich auch mich interessiert:


    WAS WAR DENN NUN MIT MOZART???


    Daß mir nichts von einer Sehschwäche bei ihm bekannt ist, mag ja noch an einer (hoffentlich verzeihlichen!) Bildunglücke meinerseits liegen, aber es würde mich doch sehr wundern, wenn diese nachweislich Folge seiner Eigenheit gewesen sein sollte, im Dunkeln zu lesen. Meines Wissens hatte er im Dunkeln viel lieber gemunkelt...

  23. banana hat am 06. Februar 2003 um 18:52 Uhr geschrieben:
    stimmt
    meine lehrerin hat immer gesagt: im dunkeln lesen ist genauso schädlich für die augen wie z.b leise musik hören für die ohren: nämlich gar nicht!! ich denke das hat man früher kindern erzählt damit sie nicht, nach dem zu bett gehen, heimlich lesen anstatt zu schlafen.

  24. Besserwisser hat am 14. Februar 2003 um 10:04 Uhr geschrieben:
    aha...unschädlch?
    Nur das durch die Anstrengung Kopfschmerzen vorprogrammiert sind.

  25. holger hat am 16. Februar 2003 um 18:12 Uhr geschrieben:
    besser lesen
    Lieber Besserwisser,

    erstens solltest Du mal ein bißchen an Deiner Rechtschreibung feilen. Und zweitens vielleicht doch eine Brille beim Lesen benutzen. Dann sollte Dir auffallen, daß der Ausgangspunkt dieses Strangs war: "Wer im Dunkeln liest schadet SEINEN AUGEN" (Hervorhebung von mir, Kommafehler vom Originalposter). Von allgemeiner Unschädlichkeit war keine Rede.

  26. Klugscheisser hat am 18. Februar 2003 um 12:53 Uhr geschrieben:
    Lieber Holger
    Mag sein das im Dunkeln lsen den Augen nicht schadet. Dagegen habe ich auch nichts gesagt. Für alle die es nun probieren wollen habe ich nur angemerkt, dass es aber andere Nebenwirkungen haben kann! -cool down-
    Zudem ist , entgegen der allgemeinen Auffassung, die Rechtschreibung nicht rechtsverbindlich oder zwingend. Nur im Amtsgebrauch und in Schulen ist diese "vorgeschrieben" und diehnt rein der Vereinheitlichunng, Allgemeinverständlichkeit und der Bewertung(in Schulen). Also lass mich doch bitte schreiben wie ich es für richtig halte. Verstaden hast du es ja anscheinend! :)

  27. wuppl hat am 06. März 2003 um 16:52 Uhr geschrieben:
    kommt auf die qualität des dunkel an
    der normal sehende mtmensch sieht im dunkeln (halb 3 in der früh mit sonnenbrille im arlbergtunnel) genau nix

    der blinde mitbürger kann seine braillebücher aber auch dort noch lesen, was seine augen aber nachgewiesenermaßen NICHT trainiert

  28. Schnittlauchprinz hat am 07. März 2003 um 22:00 Uhr geschrieben:
    Dunkelschwarz!
    Meine Kohlrabifüße eitern im Dunkeln - Dunkelschwarz deluxe!! :-)

  29. Pick hat am 11. März 2003 um 18:08 Uhr geschrieben:
    Na endlich !
    Hallo, na endlich bin ich von einer Last befreit, die mich seit rund 44 Jahren begleitet. Ich dachte immer, dass ich nur deswegen eine Brille tragen muß, weil ich als Kind bereits noch im Dämmerlich meines Schlafzimmers gelesen habe. Das mit den schlechten Augen, die ich davon bekommen würde, hatte mir meine Mutter gesagt. Ich bin am Wochenende bei ihr und werde sie über ihren Irrtum aufklären. ;-))
    Danke !

  30. Dr.Bernd Brehmer hat am 28. März 2003 um 09:23 Uhr geschrieben:
    Das stimmt nicht!!
    Untersuchungen von Prof.Zrenner aus Tübingen an Hühneraugen haben ganz eindeutig belegt, daß schlechte Lichtverhältnisse die Entstehung und Verschlechterung der Kurzsichtigkeit verstärken!!
    Prof.Zrenner gibt selbst die Empfehlung nur bei hellem, kontrastreichem Licht zu lesen!!

  31. aurora13 hat am 15. Mai 2003 um 05:49 Uhr geschrieben:
    Im Dunkeln ist gut lesen...
    Jahrelang hat meine Mutter mir erzählt, dass ich nicht im Dunkeln lesen soll! Ich behaupte mindestens genauso lange schon das Gegenteil! Und mein Augenarzt hat mir bei der letzten Untersuchung mal wieder bestätigt, dass ich Adleraugen hab. Und 7 Jahre nächtliches Autofahren haben mir dabei auch nicht schaden können. Im Gegenteil!

  32. RUDI MENTÄ hat am 15. Mai 2003 um 14:41 Uhr geschrieben:
    RE:AURA LESEN
    Möglich ja
    Augentraining Fehlanzeige
    Drittes Auge
    Sinne öffnen !!!!
    z.B.: durch Meditation
    o. Trance(zustand nicht Musik! :-)) )

  33. neworker hat am 16. Mai 2003 um 12:11 Uhr geschrieben:
    interessant
    ich lese immer im Dunkeln!...aber wußte nicht dass das meinen Augen nicht schadet.

  34. Luzie hat am 09. Juni 2003 um 15:10 Uhr geschrieben:
    Lieber Holger,
    bevor du jemanden hinsichtlich seiner Rechtschreibung kritisierst, solltest Du erstmal selber auf dem Laufenden sein: nach den neuen Rechtschreibregeln wird nämlich 'bisschen' nicht mehr mit 'ß' geschrieben! Klugscheißer!

  35. holger hat am 09. Juni 2003 um 18:53 Uhr geschrieben:
    Liebe Luzie,
    ehe Du so rumpampst, solltest Du Dich lieber vorher wenigstens so weit informieren, daß die sogenannte Neue Rechtschreibung die alte nicht außer Kraft setzte. Was nach der alten Rechtschreibung richtig ist, ist auch nach der neuen nicht falsch, auch wenn es der neuen nicht entspricht. Ignoriere also bitte nicht den einzigen vernünftigen Ansatz der Neuen Rechtschreibung (das Nebeneinanderstehenlassen beider Schreibweisen nämlich), wenn Du schon rumpampen mußt. Außerdem sehe ich weder, was das mit diesem Thema zu tun haben könnte, noch daß es Dich betrifft.

  36. Noofie XI. hat am 24. Juli 2003 um 10:08 Uhr geschrieben:
    @holger
    "rumpampen" enspricht allerdings weder der neuen noch der alten Rechtschreibung!!

  37. Noofie XI. hat am 24. Juli 2003 um 10:11 Uhr geschrieben:
    Ergänzung
    LIIIIIIIIIIIEBE Luzie,
    Mir ist nicht bekannt, dass man bisschen mit ß schreibt. Also nimm mal lieber Deutsch-Nachhlife, als im Internet zu surfen.

  38. Noofie XI. hat am 24. Juli 2003 um 10:14 Uhr geschrieben:
    Noch eine Ergänzung @holger
    Mozart musste im Dunkeln lesen, weil seine Mutter ihm das Komponieren verbot (oder wars sein Vater?). Deshalb konnte er nur Nachts bei Mondeslicht lesen und, weil Mondeslicht ja nicht allzu hell ist, wurde Mozart mit der Zeit beinahe blind.

  39. Abe hat am 17. August 2003 um 03:19 Uhr geschrieben:
    Philister oder Kretin?
    Holgersche Zitate (in unabhänigen Kontexten):

    Holger gibt Rat:

    "...erstens solltest Du mal ein bißchen an Deiner Rechtschreibung feilen."

    Holger mal pragmatisch:

    "Außerdem sehe ich weder, was das mit diesem Thema zu tun haben könnte, noch daß es Dich betrifft."

    ----

    Bei diesem KS-Syndrom drängt sich mir das Sinnbild mit dem Glashaus und den Steinen auf...

  40. berni hat am 18. August 2003 um 21:11 Uhr geschrieben:
    ich habs gewusst.
    meine frau ,die gerti
    sagt mir das auch bei jeder gelenheit.
    ich bin auch immer vom gegenteil ueberzeugt.

  41. Nils hat am 09. Januar 2004 um 13:52 Uhr geschrieben:
    Zwei fliegen mit einer Klappe...
    Lesen im Dunkeln schadet den Augen nicht...und alle Vitamine, die nicht von Tatra-Packs umschlossen sind, bleiben auch erhalten.

  42. Joop hat am 20. April 2004 um 12:52 Uhr geschrieben:
    Der Sruch zum Thema:Sehen sie....
    Sehen sie sie sehen nichts,
    warum sie nichts sehen, sehen sie gleich, bitte sehen sie selbst, sehen sie.

  43. khazid hat am 25. Mai 2004 um 20:07 Uhr geschrieben:
    hab ich eh nie geglaubt
    die lichtempfänger im augen sind halt passiv, wo nix hinkommt (licht), passiert halt auch nix (hell-dunkel-info).
    man müsste ja einen muskel zum lesen benutzen, damit man sich schadet wegen einer überanstrengung...

    schon mal nen muskelkater im auge gehabt.....

  44. Katie hat am 08. Juli 2004 um 20:46 Uhr geschrieben:
    Möglich...
    dass diese Behauptung daher rührt, dass man automatisch das Buch näher zu sich heranholt, um bei den schlechten Lichtverhältnissen die Buchstaben einigermaßen gut sehen zu können. Vielleicht neigt man dann nach einiger Zeit zu Kurzsichtigkeit. Das meint man vielleicht mit "werden die Augen schlecht". Peinlich wenn das jetzt schonmal jemand geschrieben hat, hab mir aber nicht alle Kommentare durchgelesen. Also, Sorry, wenns schonmal vorkam.

  45. Gaston hat am 01. August 2004 um 23:17 Uhr geschrieben:
    Stimmt leider doch!
    Hier die Erklärung des SWR-"Teledoktors":
    (...) Viel Lesen bei wenig Licht ist nicht gerade das Beste, was man seinen Augen antun kann. Lesen wir ein Buch, dann befindet sich die Schrift sehr nahe am Auge. Trotzdem muß das Bild ebenfalls hier auf der Netzhaut scharf abgebildet werden. Die Augenlinse muß sich also stärker krümmen, damit das Bild hier scharf abgebildet wird. Wenn wir nun sehr viel lesen, muß die Linse ständig korrigieren. Das Auge versucht der Linse zu helfen, indem es sich anpasst. Es wächst etwas in die Länge - die Netzhaut wird etwas nach hinten verlagert. Die Linse braucht sich dann weniger anzustrengen. Aber wenn wir mit dem etwas länger gewordenen Auge wieder in die Ferne gucken, dann liegt die Sehschärfe jetzt etwas vor der Netzhaut. Wir sehen dann nicht mehr scharf in die Ferne - das Auge ist kurzsichtig geworden. Diese Anpassung findet aber nur bei 'jungen' Augen statt und auch nur dann, wenn wirklich viele Stunden hintereinander gelesen oder studiert wird. Wenn wir älter werden, macht das Auge diese 'Anpassung' nicht mehr mit. Und jetzt zu dem schlechten Licht. Vielleicht sagt Ihnen der Begriff 'Tiefenschärfe' etwas. Fotografen wissen was ich meine. Wenn es sehr hell ist, ist die Tiefenschärfe groß und die Linse braucht sich weniger anzupassen. Der Text, den wir lesen, wird dann immer scharf auf der Netzhaut abgebildet, egal ob er sich nun etwas näher oder etwas weiter vom Auge entfernt befindet. Bei sehr wenig Licht jedoch ist die Tiefenschärfe sehr gering. Die Linse muß richtig arbeiten, damit der Text im Buch noch scharf auf der Netzhaut abgebildet wird. Und weil die Linse so hart arbeiten muß, versucht - wie gesagt - ein noch junges Auge sich anzupassen - es wächst in die Länge und wird kurzsichtig. Wenn also gewarnt wird: "Mit Lesen bei schlechtem Licht verdirbt man sich die Augen", dann stimmt das. Aber nur, wenn wir das sehr oft und sehr lange hintereinander machen würden. Und es gilt auch nur für 'junge' Augen. Also, liebe Eltern von Leseratten: achten Sie darauf, daß Euer Nachwuchs bei gutem Licht liest. Und seien Sie froh, daß überhaupt noch gelesen wird! Lesen bildet!!

  46. lissy hat am 09. Oktober 2004 um 18:47 Uhr geschrieben:
    bestens
    gut, dass ich das weiß, kann ich doch jetzt die lüge meiner großtante aufdecken, die meint, so hätte sie sich die augen verdorben!!!

  47. Dave22 hat am 13. Februar 2005 um 21:26 Uhr geschrieben:
    eher bei grellem Licht
    Ich finde, dass man eher bei zu viel Licht seine Augen ruiniert. Das kommt vor, wenn man z.B. wie ich in den grellen Fernseher oder in den Computer mit einer grellen Monitor-Hintergrundbeleuchtung schaue.

  48. JE hat am 15. Februar 2005 um 11:28 Uhr geschrieben:
    Lesen unter der Bettdecke
    Wenn das wahr sein sollte, dann frage ich mich warum die Natur dem maulwurf so scharfe Augen gegeben hat, wenn er sowieso unter der Erde im Dunkeln leben muss.
    Also das Ammenmärchen ist das reinste Ammenmärchen.



  49. G. Kasper hat am 22. Februar 2005 um 23:35 Uhr geschrieben:
    Na und?
    Ich bin schon immer ein nachtblindes Huhn gewesen (Auto fahren im Dunkeln: au weia; spazieren gehen im Wald:ich fiel über jede Wurzel), aber bei Kerzenschein lesen ( oder auch auf einen 1/2 mm genau zeichnen): kein Problem - hätte ich die Kerze noch runterdimmen können, hätte ich's gemacht! Nach 45 Jahren brauche ich zum Lesen entweder eine Flutlichtanlage oder eine Lesebrille- ich finde das ok!

  50. G.Kasper hat am 22. Februar 2005 um 23:37 Uhr geschrieben:
    Na und?
    Ich bin froh, kein Maulwurf zu sein!

  51. G. Kasper hat am 22. Februar 2005 um 23:46 Uhr geschrieben:
    Na und?
    @ Kathie: Meine Arme wurden mit der Zeit immer länger, mangelndes Licht, oder ohne Lesebrille, kann ich jetzt nur noch mit ausgestrecktem Arm ausgleichen.

  52. Merlin hat am 30. März 2005 um 14:25 Uhr geschrieben:
    Echt
    Wer nicht lesen kann braucht auch keine Brille

  53. Sandra hat am 12. April 2005 um 22:23 Uhr geschrieben:
    Wer im Dunkeln liest schadet seinen Augen
    Gott sei Dank....jetzt kann ich das endlich mal eminer Mutter zeigen damit sie mich mal in Ruhe lässt wenn ich bei schlechtem Licht lese...aber wie ich sie kenn wir sie sowieso nur sagen: "Soe ein Blödsinn"

  54. Sandra hat am 12. April 2005 um 22:24 Uhr geschrieben:
    Wer im Dunkeln liest schadet seinen Augen
    Gott sei Dank....jetzt kann ich das endlich mal eminer Mutter zeigen damit sie mich mal in Ruhe lässt wenn ich bei schlechtem Licht lese...aber wie ich sie kenn wir sie sowieso nur sagen: "Soe ein Blödsinn"

  55. maja hat am 25. April 2005 um 20:39 Uhr geschrieben:
    Glückwunsch
    Glückwunsch zu dieser neuen Erkenntnis...aber mal ehrlich an so einen Quatsch hat doch schon vorher niemand geglaubt..naja aber trotzdem schön. Helft der Welt...gegen die Verdummund..weiter so..maja

  56. Gabi hat am 02. Mai 2005 um 18:33 Uhr geschrieben:
    Alles Quark
    Generell:
    Im Dunkeln lesen schadet den Augen bestimmt nicht - Blindenschrift liest man mit den Fingern. Daher kann - wenn überhaupt - nur lesen bei schwacher Beleuchtung schaden. Und das halte ich für sehr fraglich. Schließlich haben die Urmenschen auch schon im halbdustern Beeren gesammelt, Werkzeuge hergestellt, Klamotten genäht usw. Wäre das tatsächlich schädlich, hätte sich die Evolution "Ultranachtaugen" oder sowas einfallen lassen. Schließlich konnte sie auch die Befähigung zum lesenlernen entwickeln.


    @Dr. Brehmer:
    Hä? Eine Untersuchung an Hüheraugen? Was soll die belegen? Ich kenn' kein Huhn das lesen kann. Und auf den Hühneraugen an meinen Zehen war ich schon immer blind.


    Zum Thema "wachsende Augen":
    Wie lang der Augapfel wird, ist ja wohl eher genetisch bedingt. Schließlich gibt es auch Kinder, die schon kurzsichtig sind, ehe sie lesen lernen. Und meine Augäpfel sind auch so zu lang geraten, ohne dass ich im halbdunkeln gelesen hätte.

  57. klara hat am 12. Mai 2005 um 12:13 Uhr geschrieben:
    Im Dunklen lesen
    heimlich und mit wenig licht liest sich's am besten

  58. Mia hat am 05. August 2005 um 09:26 Uhr geschrieben:
    Wer im Dunkeln liest schadet den Augen
    Das mit der Forschung am Hühnerauge, ist genauso fragwürdig, wie alle Tierversuche, so denke ich schon lange.
    Ein Hühnerauge ist nun mal kein Menschenauge, und somit alle Reaktionen auch anders.

  59. Sarah hat am 03. Oktober 2005 um 21:51 Uhr geschrieben:
    das sagt "wissen macht ah" dazu
    "Lies nicht im Halbdunkel!

    Heimliches Lesen mit der Taschenlampe unter der Bettdecke ist ziemlich anstrengend für die Augen. Dort ist es nämlich sehr düster und der Ziliarmuskel wird stark beansprucht. Dieser Muskel sitzt im Auge und sorgt dafür, dass wir Dinge, die nah vor uns sind (in diesem Fall den Text), scharf sehen können. Weil das Auge sich ständig bewegt, muss der Ziliarmuskel viel arbeiten, damit man den Buchtext immer wieder scharf sieht. Wenn man häufig und lange im Halbdunkel liest, kann das dazu führen, dass der Augapfel in die Länge wächst: Das bedeutet dann Kurzsichtigkeit. Bewiesen ist es allerdings nicht, dass Lesen im Halbdunkel zu Kurzsichtigkeit führt, aber hier solltet ihr vielleicht auf Nummer sicher gehen und einfach drauf verzichten…"

    Von der Kika-Homepage
    www.kika.de

  60. julia hat am 05. November 2005 um 19:15 Uhr geschrieben:
    schmerzen tut's trotzdem.
    spätestens nach einer stunde hat man doch das gefühl, nur noch höchstens 80% seiner sehkraft zu haben.

  61. Mirja hat am 26. September 2009 um 21:22 Uhr geschrieben:
    Woher nimmst Du Deine Weisheit?
    Es schadet selbstverständlich dem Sehorgan, genauso wie es schadet über einen längeren Zeitraum in eine sehr helle Lichtquelle zu blicken oder keine Zusatzleuchte zum Fernsehgerät einzuschalten sondern Fernsehen im ansonsten dunklen Raum zu schauen.

  62. Alex hat am 13. November 2009 um 23:41 Uhr geschrieben:
    Tach!
    Ich wage zu behaupten, dass ich mich als Augenoptikermeister mit dem Thema auskenne, und ich finde es sehr amüsant, diese Beiträge hier zu lesen.

    Also...hier mein Senf:
    Lesen bei schlechten Lichtverhältnissen schadet NICHT den Augen, es strengt sie lediglich an. Nennenswerte Einflussfaktoren hierbei sind Lichtstärke, Alter, Visus (Sehleistung), Fehlsichtigkeit, Formerkennungssinn, Dauer,undundund...

    Lesen im Schlummerlicht wird vorallem durch 3 Dinge erschwert: 1) die Abbildungsfehler der Augenmedien bei weiter Pupille (schlechte Abbildungsqualität und mangelhafte Schärfentiefe), 2) das mesopische Sehen (Dämmerungssehen --> übergang von Zapfenzellenaktivität zu Stäbchensehen), oder vereinfacht gesagt, das blosse Fehlen von Licht und 3), eine erhöhte Augenmuskelaktivität. Nur weil es ermüdend ist, Muskulatur unter erschwerten Bedingungen zu beanspruchen bedeutet dies noch lange nicht, dass der Muskel ruiniert wird (eher das Gegenteil könnte angenommen werden, ist aber beim Auge nicht eindeutig erwiesen).

    Schärfenkorrekturen werden durch die Akkommodation vorgenommen, also den Augeneigenen "Autofokus" (Muskel!). Es ist falsch zu denken, dass der Augapfel beeinträchtigt, geschweige denn in seinem Wachstum angeregt werden könnte. Dies ist bereits anatomisch nicht möglich, da das Auge relativ straff in die knöcherne Orbita eingebettet ist und ohnehin keinen Platz zur Ausdehnung hätte. Daher ist es unsinnig anzunehmen, dass man sich eine Kurzsichtigkeit durch bestimmtes Verhalten züchten kann. Generell ist eine Kurz-(oder Weit-)sichtigkeit auf eine Disharmonie zwischen gegebener Baulänge des Auges und der Brechkraft der Linse zurückzuführen. Schwankungen in der Fehlsichtigkeit sind nichts Aussergewöhnliches, aber es liegt wohl in der Natur des Menschen, sich für alles Gründe einzureden.

    Fazit: Da Eltern grundsätzlich das schlechtere Akkommodationsvermögen haben als ihre Kinder (vgl "Alterssichtigkeit") und somit auch eher die Auswirkungen von anspruchsvollen Sehaufgaben zu spüren kriegen, liegt der Verdacht nahe, dass sie Anstrengung mit Augenschädigung verwechseln. Und da man sich natürlicherweise um das Wohl der Schützlinge sorgt, werden solche Fehlinterpretationen kommuniziert. Stundenlanges Lesen im Jugendalter bei schlechtem Licht ist in etwa vergleichbar mit stundenlangem Lesen als 45jähriger ohne Lesebrille (vorausgesetzt es liegt keine Kurzsichtigkeit vor).

    Nun hoffe ich, zu etwas mehr Aufschluss beigetragen zu haben und freue mich jetzt schon auf wehementes Widersprechen von halbwissenden Esotherikern :)

    Gruss, Alex

  63. f***** hat am 18. März 2010 um 20:54 Uhr geschrieben:
    heyy alex des isch genial was du schreibst!!!!1

  64. antonie hat am 11. Mai 2010 um 17:42 Uhr geschrieben:
    Sehr amüsante Dialoge, besonders über die neue und alte und persönliche Rechtschreibung.
    ------------------------------------
    Lieber Alex, DANKE auch an die anderen, die sich in seinem sehr fundierten (naja Fachmann halt) Artikel wiedererkannt haben.
    Auch ich wusste es schon immer, würde mich ja so freuen, wenn man kurzsichtig würde, dann gäb es ein tolles Mittel gegen Weitsichtigkeit, oder? So nach dem Motto - 3 und + 5 ergibt + 2

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